Datenschutzerklärung

I. Verantwortlicher und Datenschutzbeauftragte/r

Jedes Bundesland unterhält einen Staatlichen Geologischen Dienst. Gemeinsam präsentieren sich die geologischen Dienste der Bundesländer als „Staatliche Geologische Dienste Deutschlands (SGD)“ auf dieser Interpräsenz.

Im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung sind die an den SGD beteiligten Bundesländer gemäß Art. 26 DS-GVO gemeinsam für den Betrieb der Internetpräsenz https://www.geologiedaten.de/ verantwortlich. Den aktuellen Vorsitz der SGD hat:

Herr Prof. Dr. Thomas Schmid
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Rheingaustraße 186
65203 Wiesbaden
Tel.: 0611-6939-0
E-Mail: E-Mail-Adresse poststelle@hlnug.hessen.de

Die/den Datenschutzbeauftragte/n des Verantwortlichen erreichen Sie unter:

Behördliche/r Datenschutzbeauftragte/r
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Stilleweg 2
30655 Hannover
E-Mail: E-Mail-Adresse datenschutz@bgr.de

II. Datenverarbeitung

  1. Allgemeines

    Wir verarbeiten personenbezogene Daten grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt regelmäßig nur nach Einwilligung der betroffenen Person. Eine Ausnahme gibt es in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt – insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung – identifiziert werden kann.
  2. Bereitstellung der Website (externes Hosting)

    Die Nutzung dieser Website ist grundsätzlich ohne Bekanntgabe personenbezogener Informationen möglich. Um die Auslieferung der Website an den Rechner der Nutzerinnen und Nutzer zu ermöglichen, zur Optimierung unserer Website sowie aus Gründen der technischen Sicherheit, insbesondere zur Abwehr von Angriffsversuchen, werden bei Ihrem Website-Besuch automatisiert auf den Webservern unseres Webanbieters Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) in einer Protokolldatei Daten, die möglicherweise eine Identifizierung zulassen, für einen begrenzten Zeitraum gespeichert. Dabei handelt es sich um folgende Angaben:

    - IP-Adresse

    - Datum und Uhrzeit des Abrufs

    - betrachtete Seiten

    - aktuell aufgerufenes Dokument

    - HTTP-Statuscode

    Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 5 BSI-Gesetz.

  3. Webanalyse und Cookies

    Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieses Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers bei erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO.

    Auf unserer Website kommen Cookies zum Einsatz, um die Navigation zu erleichtern (Session-ID). Diese Session Cookies beinhalten keine personenbezogenen Daten und verfallen nach Ablauf der Sitzung. Techniken, wie zum Beispiel Java-Applets oder Active-X-Controls, die es ermöglichen, das Zugriffsverhalten der Nutzenden nachzuvollziehen, werden nicht eingesetzt.

    Sofern eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies und vergleichbaren Wiedererkennungstechnologien abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO und § 25 Abs. 1 TDDDG); die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

    Selbstverständlich können Sie unsere Webseiten auch ohne Cookies nutzen. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall die Benutzung der Website eingeschränkt ist. Sie können in Ihrem Browser das Speichern von Cookies deaktivieren, auf bestimmte Webseiten beschränken oder Ihren Browser so einstellen, dass Sie benachrichtigt werden, sobald ein Cookie gesendet wird.

  4. Einsatz von Matomo

    Die Auswertung erfolgt mit dem Open-Source-Webanalysedienst Matomo.

    Werden Einzelseiten unserer Website aufgerufen, so werden folgende Daten gespeichert:

    - zwei Bytes der IP-Adresse des aufrufenden Systems des Nutzers (anonym)

    - die aufgerufene Website

    - die Website, von der aus jemand auf die aufgerufene Website gelangt ist (Referrer)

    - die Unterseiten, die von der aufgerufenen Website aus aufgerufen werden

    - die Verweildauer auf der Website

    - die Häufigkeit des Aufrufs der Website

    Die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

    Wir hosten Matomo bei folgendem Drittanbieter:

    Informationstechnikzentrum Bund
    Bernkasteler Str. 8
    53175 Bonn, Deutschland

    Wir haben einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) zwecks Nutzung des oben genannten Dienstes geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass der Dienstleister die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DS-GVO verarbeitet.

  5. Externe Links

    Unsere Website enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Für die Inhalte verlinkter Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.
    Wir weisen darauf hin, dass die Datenschutzbestimmungen der externen Websites von unseren abweichen können. Bitte beachten Sie, dass schon bei Anklicken eines externen Links eine Vielzahl von Daten durch den Betreiber der verlinkten Seite erhoben werden können. Damit Sie externe Links einwandfrei identifizieren können, haben wir diese mit dem externen Link-Symbol eines nach oben rechts zeigenden Pfeils gekennzeichnet:
    Pfeil-Symbol zur Kennzeichnung externer Links

    Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

  6. E-Mail

    Im Falle des Erstkontakts sind wir gemäß Art. 12, 13 DS-GVO verpflichtet, Ihnen folgende datenschutzrechtliche Pflichtinformationen zur Verfügung zu stellen: Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nur, soweit Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben (Art. 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO), die Verarbeitung für die Anbahnung, Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Rechtsverhältnisses zwischen Ihnen und uns erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO) oder eine sonstige Rechtsnorm die Verarbeitung gestattet. Ihre personenbezogenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen bleiben unberührt. Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten.

    Ihnen steht außerdem ein Recht auf Widerspruch, auf Datenübertragbarkeit und ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Ferner können Sie die Berichtigung, die Löschung und unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen. Details hinsichtlich Ihrer datenschutzbezogenen Rechte entnehmen Sie bitte dem Text unten.

  7. Audio- und Videokonferenzen

    Telefon- und Videokonferenzen werden durch das HLNUG/SGDD regelmäßig über den Dienst Cisco WebEx-Cloud via Internet durchgeführt. Anbieter dieses Dienstes ist die

    Webex Communications Deutschland GmbH, Hansaallee 249 c/o Cisco Systems GmbH, 40549 Düsseldorf, Deutschland.

    Bei diesem Dienst erfolgt aus technischen Gründen eine Zwischenspeicherung der Übertragung beim Dienstleister. Bei Besprechungsende erfolgt eine automatische Löschung, soweit vom Besprechungsorganisator nicht zuvor eine Aufzeichnung aktiviert wurde. Das das HLNUG/SGDD nutzt diese Funktion in den Voreinstellungen grundsätzlich nicht und kündigt eine Aufzeichnung im Einzelfall vorher an.
    Von Ihnen vorab übermittelte Daten (z. B. Telefonnummer, Email-Adresse) werden zum Zwecke der Einladung zur Telefon- oder Videokonferenz sowie zur Nachvollziehbarkeit des Verwaltungsvorgangs verarbeitet und gespeichert. Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung der personenbezogenen Daten auf Grundlage von Artikel 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO in Verbindung mit § 3 BDSG erfolgt.

    Mit dem Dienstleister Cisco besteht eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DS-GVO. Nähere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten können Sie der Datenschutzerklärung des Auftragsverarbeiters Cisco zur WebEx-Cloud entnehmen.

  8. Foto- und Filmaufnahmen von Veranstaltungen

    Aufgrund unseres gesetzlichen Auftrags sind wir zu einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit verpflichtet. Bei von uns organisierten oder mitorganisierten Veranstaltungen können Foto- und Filmaufnahmen von Referenten, Teilnehmern und Gästen gemacht und zum Zwecke der Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit verbreitet werden. Solche Aufnahmen können auf dieser Website, in Publikationen oder internen Präsentationen verwendet oder an die Medien weitergegeben werden. Auf diesen Umstand wird in den Einladungen und am Veranstaltungsort hingewiesen.

    Die Rechtsgrundlage für die Foto- und Videoaufnahmen ist Artikel 6 Abs. 1 lit. e der Datenschutz-Grundverordnung. Es besteht ein öffentliches Interesse an den in unseren Veranstaltungen gewonnenen Erkenntnissen. Die Interessen der betroffenen Personen werden gewahrt. So werden beispielsweise Fotos ohne Einwilligung nach Artikel 6 Abs. 1 lit. a Datenschutz-Grundverordnung nur gemacht, wenn es sich um große Gruppen- oder Übersichtsaufnahmen handelt. Gezielte Porträts oder Nahaufnahmen von einzelnen Personen werden nur mit deren Einwilligung angefertigt.

  9. Generelle Speicherdauer

    Personenbezogene Daten betroffener Personen werden grundsätzlich gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft.

    Die Daten zum Zwecke der Datenverarbeitung werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies beispielsweise der Fall, wenn die Sitzung beendet ist.

III. Abwehr von Schadprogrammen und Gefahren für die Kommunikationstechnik

Das HLNUG hat ihren Hostingdienstleister ITZBund respektive das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) damit beauftragt, ein Schadsoftware-Erkennungssystem zu betreiben. Folgend möchten wir Ihnen erläutern, welche Daten durch ITZBund und BSI zu welchen Zwecken für das HLNUG verarbeitet werden:

Nach §§ 8 und 9 BSIG ist das BSI zuständig für die Abwehr von Schadprogrammen und Gefahren für die Kommunikationstechnik des Bundes und ihrer Komponenten. Hierfür muss das Bundesamt die an den Schnittstellen der Kommunikationstechnik des Bundes anfallenden Daten (Schnittstellendaten) auswerten und Daten, die durch den Betrieb von Kommunikationstechnik des Bundes anfallen (Protokolldaten) verarbeiten, soweit dies für die Erkennung und Abwehr von Schadprogrammen erforderlich ist.

  1. Schadsoftware-Erkennungssystem

    Zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgabe betreibt das BSI das Schadsoftware-Erkennungssystem. Das Schadsoftware-Erkennungssystem analysiert den ein- und ausgehenden Kommunikationsverkehr (E-Mails und http(s)-Verkehr) der Bundesbehörden automatisch und leitet erkannte mögliche Angriffe zu einer Analyse innerhalb des BSI weiter. Bei der Erhebung können auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, die an den Schnittstellen der Kommunikationstechnik des Bundes anfallen, beispielsweise IP-Adressen, URLs und E-Mail-Inhalte.

    Zweck und Rechtsgrundlage

    Das BSI ist auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. e, Abs. 2, 3 DSGVO in Verbindung mit § 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 8 Abs. 1, 2 BSIG zur Auswertung von Schnittstellendaten zur Erkennung und zum Schutz vor Angriffen auf die Internetinfrastruktur des BSI sowie auf die gesamte Kommunikationstechnik des Bundes berechtigt. Diese Daten werden analysiert und sind zur Abwehr von Schadprogrammen, Gefahren, die von dem aufgefundenen Schadprogramm ausgehen, oder zur Erkennung und Abwehr anderer Schadprogramme erforderlich, § 8 Abs. 1 Satz 1 BSIG.

    Empfänger der personenbezogenen Daten

    Personenbezogene Daten, die im Rahmen von § 8 Abs. 1 BSIG analysiert wurden, werden nur nach Maßgabe von § 8 Abs. 6, 7 BSIG an andere Behörden übermittelt. Eine Weitergabe in anderen Fällen erfolgt nicht. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt durch das BSI nicht.

    Übermittlung an Drittland

    Das BSI überträgt Ihre personenbezogenen Daten nicht in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR oder an internationale Organisationen.

    Speicherdauer

    Die automatisierte Auswertung der Schnittstellendaten erfolgt unverzüglich, alle Daten, die nicht als Protokolldaten zu qualifizieren sind, werden nach erfolgtem Abgleich sofort und spurenlos gelöscht sofern keine Verarbeitung nach § 8 Abs. 4 BSIG erforderlich ist (z.B., wenn im Falle einer E-Mail mit einem maliziösen Anhang die adressierte Behörde durch das BSI alarmiert werden muss). Ist eine solche Auswertung erforderlich, werden die Daten gelöscht, sobald sie nicht mehr zur Aufgabenerfüllung benötigt werden.

     

  2. System zur Protokolldatenauswertung

    Zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgabe betreibt das BSI ein System zur Protokolldatenauswertung.
    Hierfür muss das BSI Protokolldaten, die beim Betrieb von Kommunikationstechnik des Bundes anfallen, erheben, speichern und automatisiert auswerten, soweit dies entweder zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen oder Fehlern bei der Kommunikationstechnik des Bundes oder zum Erkennen von Angriffen auf die Informationstechnik des Bundes erforderlich ist. Protokolldaten im Sinne des BSIG sind Steuerdaten eines informationstechnischen Protokolls zur Datenübertragung, die zur Gewährleistung der Kommunikation zwischen Empfänger und Sender notwendig sind und unabhängig vom Inhalt des Kommunikationsvorgangs übertragen oder auf den am Kommunikationsvorgang beteiligten Servern gespeichert werden. Protokolldaten können Verkehrsdaten nach § 3 Nummer 70 des Telekommunikationsgesetzes und Nutzungsdaten nach § 2 Absatz 2 Nummer 3 des Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetzes enthalten, § 2 Nr. 31 BSIG. Gängige verarbeitete Protokolldaten sind insbesondere, Logfiles von Servern oder Firewalls, Kopfdaten von Kommunikationsprotokollen, wie z. B. IP, ICMP, TCP, UDP, DNS, HTTP, SMTP

    Zweck und Rechtsgrundlage

    Sofern die Protokolldaten personenbezogene Daten enthalten, ist das BSI auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. e, Abs. 2, 3 DSGVO in Verbindung mit § 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 BSIG zur Erhebung und Speicherung der Daten zur Erkennung und zum Schutz vor Angriffen auf die Internetinfrastruktur des BSI sowie auf die gesamte Kommunikationstechnik des Bundes über den Zeitpunkt Ihres Besuches hinaus berechtigt. Diese Daten werden analysiert und sind zur Abwehr von Schadprogrammen, Gefahren, die von dem aufgefundenen Schadprogramm ausgehen, oder zur Erkennung und Abwehr anderer Schadprogramme erforderlich, § 8 Abs. 1 Satz 1 BSIG. Über die automatisierte Analyse hinaus werden die Daten durch das BSI gemäß § 8 Abs. 2 BSIG pseudonymisiert gespeichert, sofern sie erforderlich sind, um Verdachtsfälle für eine Schadprogramminfektion zu bestätigen oder widerlegen. Die Speicherung erfolgt zu dem Zweck, bei neuen Erkenntnissen über Schadprogramme oder sonstige erhebliche Gefahren auch bis zu 18 Monate zurückschauen zu können, ob Behörden solche Schadprogramme oder gefährlichen Kommunikationsvorgänge zugestellt worden sind.

    Eine Depseudonymisierung der gespeicherten Protokolldaten ist nur auf Anordnung der Amtsleitung des BSI möglich, § 8 Abs. 2 Satz 5 BSIG.

    Vor einer Speicherung und Pseudonymisierung dürfen Protokolldaten darüber hinaus in Einzelfällen und soweit dies erforderlich ist, zur Behebung von Fehlern oder Störungen in der Sensorik verarbeitet werden, die sich anders nicht erkennen und beheben lassen, vgl. § 8 Abs. 3 BSIG.

    Empfänger der personenbezogenen Daten

    Personenbezogene Daten, die im Rahmen von § 8 Abs. 1 BSIG analysiert bzw. nach § 8 Abs. 2 BSIG gespeichert wurden, werden nur nach Maßgabe von § 8 Abs. 6, 7 BSIG an andere Behörden übermittelt. Eine Weitergabe in anderen Fällen erfolgt nicht. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt durch das BSI nicht.

    Übermittlung an Drittland

    Das BSI überträgt Ihre personenbezogenen Daten nicht in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR oder an internationale Organisationen.

    Speicherdauer

    Die automatisierte Auswertung der Protokolldaten erfolgt unverzüglich. Soweit tatsächliche Anhaltspunkte bestehen, dass die Protokolldaten für den Fall der Bestätigung eines Verdachts nach § 8 Abs. 2 S. 1 BSIG zur Abwehr von Gefahren, die von dem gefundenen Schadprogramm ausgehen oder zur Erkennung und Abwehr anderer Schadprogramme erforderlich sein können, werden diese längstens für 18 Monate gespeichert, § 8 Abs. 2 S. 1 BSIG, und im Übrigen unverzüglich und spurenlos gelöscht. Bestätigt sich der Verdacht nach § 8 Abs. 2 S. 1 BSIG, werden die Daten gelöscht, sobald sie nicht mehr zur Aufgabenerfüllung benötigt werden, § 8 Abs. 4 S. 2 BSIG.


  3. System zur Protokollierungsdatenauswertung

    Zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgabe betreibt das BSI ein System zur Protokolldatenauswertung. Hierfür muss das BSI Protokolldaten, die beim Betrieb von Kommunikationstechnik des Bundes anfallen, erheben, speichern und automatisiert auswerten, soweit dies erforderlich ist:

    - entweder zum Erkennen, Eingrenzen oder Beseitigen von Störungen oder Fehlern bei der Kommunikationstechnik des Bundes
    - oder zum Erkennen von Angriffen auf die Informationstechnik des Bundes.

    Dabei dürfen Geheimschutzinteressen oder überwiegende Sicherheitsinteressen der betroffenen Stellen nicht entgegenstehen.
    Protokollierungsdaten im Sinne dieses Gesetzes sind Aufzeichnungen über technische Ereignisse oder Zustände innerhalb informationstechnischer Systeme gemäß § 2 Nr. 32 BSIG. Protokollierungsdaten dienen der Erkennung, Eingrenzung oder Beseitigung von Störungen, Fehlern oder Sicherheitsvorfällen in der Kommunikationstechnik des Bundes oder von Angriffen auf die Informationstechnik des Bundes erforderlich ist und Geheimschutzinteressen oder überwiegende Sicherheitsinteressen der betroffenen Stellen nicht entgegenstehen, § 9 Abs. 1 BSIG.

    Zweck und Rechtsgrundlage

    Sofern die Protokollierungsdaten personenbezogene Daten enthalten, ist das BSI auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. e, Abs. 2, 3 DSGVO in Verbindung mit § 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 9 Abs. 1 BSIG zur Verarbeitung der Daten zur Abwehr von Gefahren für die Kommunikationstechnik des Bundes und ihrer Komponenten, einschließlich technischer Infrastrukturen, die zum Betrieb der Kommunikationstechnik des Bundes erforderlich sind, berechtigt.


    Empfänger der personenbezogenen Daten

    Innerhalb der Behörde erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung der oben genannten Zwecke benötigen. Darüber hinaus gibt das BSI Ihre Daten nur weiter, sofern es dazu gesetzlich oder durch Gerichtsentscheidung verpflichtet oder ermächtigt ist. Eine darüberhinausgehende Weitergabe an Dritte findet nicht ohne Ihre Zustimmung statt. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen erfolgt durch das BSI nicht.

    Übermittlung an Drittland

    Das BSI überträgt Ihre personenbezogenen Daten nicht in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR oder an internationale Organisationen.

    Speicherdauer

    Die automatisierte Auswertung der Protokollierungsdaten erfolgt unverzüglich, die Daten werden nach erfolgtem Abgleich sofort und spurenlos gelöscht. Soweit tatsächliche Anhaltspunkte bestehen, dass die Protokollierungsdaten für den Fall der Bestätigung eines Verdachts nach §§ 9 Abs. 2 S. 2, 8 Abs. 2 S. 1 BSIG zur Abwehr von Gefahren, die von dem gefundenen Schadprogramm ausgehen oder zur Erkennung und Abwehr anderer Schadprogramme erforderlich sein können, werden diese längstens für 18 Monate gespeichert, §§ 9 Abs. 2 S. 2, 8 Abs. 2 S. 1 BSIG. Bestätigt sich der Verdacht nach §§ 9 Abs. 2 S. 2, 8 Abs. 2 S. 1 BSIG, werden die Daten gelöscht, sobald sie nicht mehr zur Aufgabenerfüllung benötigt werden, §§ 9 Abs. 2 S. 2, 8 Abs. 4 S. 2 BSIG.

IV. Rechte betroffener Personen

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gem. Art. 15 ff DSGVO gegenüber dem Verantwortlichen zu:

  1. Auskunftsrecht
    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.
    Ist dies der Fall, so haben Sie das Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und folgende Informationen:
    (1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
    (2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
    (3) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
    (4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
    (5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    (6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    (7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
    (8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DS-GVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
    Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DS-GVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
  2. Recht auf Berichtigung
    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
  3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
    (1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;

    (2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;

    (3) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder

    (4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

  4. Recht auf Widerspruch
    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  5. Recht auf Löschung
    5.1. Pflicht zur Löschung
    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
    (1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
    (2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    (3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    (4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    (5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    (6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.
    5.2. Information an Dritte
    Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.
    5.3. Ausnahmen
    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

    (1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

    (2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

    (3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;

    (4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder

    (5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

  6. Recht auf Unterrichtung
    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.
  7. Recht auf Datenübertragbarkeit
    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

    (1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und

    (2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

  8. Recht auf Kontakt zu einer Aufsichtsbehörde
    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DS-GVO verstößt.
    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DS-GVO.
  9. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung
    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

Sollten Sie weiterführende Fragen haben, die Ihnen diese Datenschutzerklärung nicht beantworten konnte, wenden Sie sich gerne an die in Ziffer I. genannten Stellen.